Beiträge aus dem Jahr 2021

2021-04-20 woche für das Leben in Niederalteich

18:00 Uhr – 21:00 Uhr

Basilika Niederalteich

Tassilostraße 6
Niederalteich, Bayern
Deutschland
 

2021-03-27 Die soziale und kommunale Kompetenz des Landkreises

Goldener Ehrenring für Gabriele Apfelbeck, Hildegard Plaschzyk, Leopold Schmid, Dr. Roman Staudinger und Georg Weiß

Deggendorf. Vom alten Kreistag beschlossen, in der ersten Haushaltssitzung des neuen Kreistags vollzogen: Zwei Frauen und drei Männer sind am Freitag mit der höchste Auszeichnung des Landkreises bedacht worden. Den Goldenen Ehrenring überreichte Landrat Christian Bernreiter an Gabriele Apfelbeck, Hildegard Plaschzyk, Leopold Schmid und Dr. Roman Staudinger, die Auszeichnung für Georg Weiß wird nachgeholt, sobald es dessen Gesundheitszustand zulässt.

Wie Bernreiter betonte, sind die Beschlüsse für die Verleihungen alle einstimmig gefallen. Bis dato ergab sich jedoch wegen der Pandemie noch keine geeignete Gelegenheit die Ehrung durchzuziehen. Gestern nutzte der Landrat die Haushaltssitzung in der kleinen Stadthalle. – Die Laudationes:

Hildegard Plaschzyk (1. Vorsitzende des Hospizverein Deggendorf e.V.)

Hildegard Plaschzyk aus Deggendorf widmet sich seit rund einem Vierteljahrhundert mit ganzer Kraft dem Thema menschenwürdiges Sterben. „Ihre Lebensleistung macht dankenswerterweise unseren Landkreis Deggendorf ein großes Stück humaner und sozialer“, so der Landrat.
Plaschzyk gehört zu den Gründungsmitgliedern des 1996 ins Leben gerufenen Hospizvereins Deggendorf und zu den Pionieren der modernen Sterbebegleitung in Deggendorf und in Bayern. „Schnell wurden Sie zu einer tragenden Stütze und einem unglaublich aktiven Motor im Hospizverein zuerst in der Vorstandschaft und ab 2011 in der Verantwortung als 1. Vorsitzende in der Nachfolge von Stadtpfarrer i. R. BGR Wolfgang Riedl, der Sie auch vielfältig unterstützt und begleitet hat.“ In ihre Vereinsarbeit flossen ihre Erfahrungen als ausgebildete Sterbebegleiterin ein. „Gemeinsam unterstützen Sie Sterbende und deren persönliches Umfeld in dieser schwierigsten Lebensphase mit Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Umsicht.“ Immer stärker sah sie dabei den dringenden Bedarf für ein Hospiz und arbeitete unermüdlich an der Realisierung eines solchen Projektes. Dazu gehören Spendensammlungen, Benefizveranstaltungen, persönliche Vorsprachen bei Entscheidungsträgern etc. „Ich kann mich sehr gut erinnern, als wir gemeinsam mit Pfarrer Riedl und Oberbürgermeisterin Anna Eder in Regensburg waren und uns das Vorgehen durch die dortigen Hospiz-Verantwortlichen erläutern haben lassen. Sie haben uns angesteckt mit der Idee und Sie haben nicht mehr locker gelassen“, so der Landrat. „Ohne Ihr Engagement – unterstützt von Ihren Mitstreitern – würde es unser Hospiz nicht geben!“

 

Pionierarbeit leistete Plaschzyk auch als erfahrene Ratgeberin und Partnerin für den Landkreis Deggendorf, der seit 2007 Palliativbetten am Donau-Isar-Klinikum installiert und inzwischen ausgeweitet hat. Auch hier arbeitet der Hospizverein eng mit dem Klinikum zusammen. „Diese Beispiele zeigen, mit welch großem Einsatz Sie sich um Menschen in Ausnahmesituationen und schweren Lebensphasen kümmern. Sie arbeiten ehrenamtlich im Stillen, aber hocheffektiv. Das Motiv für Ihr Handeln ist Ihr soziales Gewissen und die feste Verwurzelung in Ihrem christlichen Glauben. Begleiten, helfen, fördern und Leid lindern ist Ihre Lebensmaxime, die Sie auch in Ihrem Beruf als Lehrkraft zuletzt bis zu Ihrer Pensionierung an der St.-Notker-Schule als Einrichtung der Lebenshilfe Deggendorf ständig praktizierten. Sie haben mit Ihrem sozialen Wirken Außergewöhnliches geleistet.“

Der Freistaat hat ihr bereits 2011 das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt verliehen. 2017 erhielt sie die Verfassungsmedaille in Silber.

Beitrag entnommen aus der PNP

2021-03-26 Kar und Ostertage im Hospiz St. Ursula Niederalteich

2021-03-03 / 10.03. / 17.03. KEB Halt in unruhigen Zeiten

   :Achtsamkeitsseminar

Datum:
jeweils mittwochs, 03.03., 10.03. und 17.03. um 19.00 Uhr

Um dich herum dreht sich die Welt. Tag für Tag neue Nachrichten.
In dieser Zeit der Pandemie sehnen sich Menschen nach einem tieferen, inneren Halt, einer beständigen Klarheit und Kraft, die wie eine starke und verlässliche Mitte in uns steht.
Dieses Onlineseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, durch Achtsamkeitsübungen und Meditation, sowie Atemübungen und Austausch, uns mit unserem Ursprung zu verbinden und einen Raum in uns zu entdecken, der immer ist, in Stille leuchtet und uns inmitten des täglichen Lebens Kraft und Halt bietet.
Gemeinsam widmen wir uns der tieferen Kraft in uns, lassen wir uns berühren und kommen in Kontakt mit dem unveränderlichen inneren Raum in uns.

Elemente dieses meditativen Online Kurses sind:
-Übungen aus der Achtsamkeitspraxis
-Begegnung mit dem Atem
-Meditation
-Phantasiereisen
-Herzgebete
-Geistige und seelische Hygiene
-Gesprächsaustausch

Referent/in: Hildegard Himpsl           Kosten: 30 Euro

Anmeldung:   keb.deggendorf@bistum-passau.de, Tel. 09901 6228

Hinweis: Die Veranstaltung findet über die Onlineplattform Zoom statt.
Der Zugangslink wird Ihnen nach der Anmeldung zugemailt.

2021-02-26 Online-Treffen für Berater*innen

Fachtag der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste

Was Sie für Ihre Beratungen zum „Assistierten Suizid“ und zur „Corona-Krise“ wissen wollen (und sollten)

In unserem 1. Online-Treffen für Berater*innen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bzw. zur Gesundheitlichen Versorgungsplanung setzen wir zwei Themenschwerpunkte. Dabei beschäftigen uns eine Reihe von Fragen.

1. Assistierter Suizid: Die Bedeutung des wegweisenden BVerfG-Urteil in der Beratung?
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem spektakulären Urteil Ende Februar 2020 das gesetzliche Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung für nichtig erklärt: „Das allgemeine Per-sönlichkeitsrecht (Artikel 2 Abs.1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs.1 GG) umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen“, lautet die entscheidende Passage im Urteil. Im Schatten der Corona-Krise gibt es sowohl in den Medien, z.B. Fernsehspiel „Gott“, in den Wohlfahrtsverbänden und auch in der Palliativszene heftige Diskussionen zu diesem Urteil.
Was waren die Motive der Kläger und die Erwägungen des Zweiten Senates des BVerfG? Welche Konsequenzen hat das Urteil? Welche Ideen zur Neuregelung und Umsetzung des Urteils sind im Raum? Wie können wir in der Beratung auf Fragen zu diesem Sterbeweg reagieren?

2. Corona-Krise und Beratung: Wie vor Übertherapie oder Unterversorgung schützen?
Die alles überlagernde Corona-Krise verunsichert auch in den Bera-tungen: Wann kommt eine Patientenverfügung bei einer Covid-19-Infektion überhaupt zur Geltung? Vergebe ich Behandlungschancen, wenn ich in der PV invasive Beatmung verboten habe? Braucht es eine Zusatzregelung? Müssen die Situationen, für die Behandlungswünsche oder -verbote verfügt wurden, präzisiert werden?
Wer kann überhaupt potenziell von einer Einweisung ins Krankenhaus oder intensiv-medizinischen Behandlung profitieren – und wer nicht? Und wenn eine Einweisung ins Krankenhaus medizinisch vertretbar erscheint: Mit welchen Risiken und Belastungen müssen die betroffe-nen Personen bei einer Intensivtherapie (mutmaßlich) rechnen? Wie sieht die Versorgung aus, wenn eine maximale Intensivtherapie abge-lehnt würde? Und wie ist diese Alternative zu sichern? Wie sind die Erfahrungen, ob und wie Szenerien und Wünsche im Gespräch mit Ärzt*innen, Betroffenen und Stellvertreter*innen thematisiert werden?

Link für Flyer Online-Treffen für Berater*innen

Link für Anmeldung https://www.ggsd.de/fileadmin/user_uploads/Infomaterial/Hospizakademie/Anmeldeformulare/E-Mail_Anmeldeformular_Hospizakademie.pdf

2021-02-24 Abschied nehmen in Zeiten von Corona

Dazu berichten über Zoom am Mittwoch, 24.02. um 19 Uhr, Pater Quirin Erlacher (Seelsorger), Monika Herold-Walther (ehrenamtliche Hospizbegleiterin) und Alexander Kasberger (Bestattermeister).

Anmeldung: keb.deggendorf@bistum-passau.de, Tel. 09901 6228.

Der Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.

Dazu berichten über Zoom am Mittwoch, 24.02. um 19 Uhr, Pater Quirin Erlacher (Seelsorger), Monika Herold-Walther (ehrenamtliche Hospizbegleiterin) und Alexander Kasberger (Bestattermeister).

Anmeldung: keb.deggendorf@bistum-passau.de, Tel. 09901 6228.

Der Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.

Ein Trauerfall im Familien- oder Freundeskreis während des Lockdowns – das heißt oft, sich mit einer besonderen Situation abzufinden. Die gesetzlichen Vorgaben erschweren das Abschiednehmen. Angehörige dürfen ihre sterbenskranken Verwandten nicht besuchen und wenn, dann sind zum Teil keine Berührungen erlaubt. Trauergottesdienste fanden teilweise nicht statt, Beerdigungen sind nur im kleinsten Kreis möglich, Trauernde dürfen nicht in den Arm genommen werden, ein „Leichentrunk“ darf nicht mehr stattfinden.
Aus der Erfahrung wissen wir, dass der Tod dann schwer zu realisieren ist. Verstandesgemäß weiß man Bescheid, aber die Nachricht kommt emotional nicht an und ist nicht begreifbar.
Bei diesem Gesprächsabend erzählt die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Monika Herold-Walther von ihren Erfahrungen des Abschiednehmens, Pater Quirin berichtet, wie er als Priester Menschen in Coronazeiten dabei begleitet und der Bestattermeister Alexander Kasberger zeigt auf, welche Möglichkeiten des Abschiednehmens es bis zur Beerdigung gibt.

2021-02-21 Wenn Worte fehlen

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